BuxteHunde

Unsere neue Eingangstür, schwer, alt und geht nach innen auf ;-)
Der Eingang an dem morgens die Katzen sitzen ;-)

Lange nix gehört. Wir waren weg. Wir sind im Reisedienst. Inzwischen haben wir beruflich bedingt ein möbliertes Zimmer auf Zeit in Buxtehude gefunden. Auf einem Bauernhof. Mit einem Hofhund und Hofkatzen und vielem anderen Getier. Die Rehe vor der Haustür sind besonders frech und angstfrei, die Katzen sowieso. Die Pferde werden regelmäßig zusammengetrieben und die beiden Ziegen sind gern gesehen Spielpartner, besonders bei Hanga. Das Zimmer ist recht klein, aber ausreichend. Wenn wir dort sind, ist allerdings nur liegen möglich. Gespielt wird also draußen. Reichliche Möglichkeiten hat es ja.

 

Wir waren im Schäferhundeverein und haben uns mal umgesehen. Dort üben wir jetzt Dienstagsabend die Abläufe der Begleithunde. Danach wird mit anderen Hunden der Schutzdienst trainiert. Wir schauen wenigstens ein bis zwei Tieren dabei zu.

 

Adam schaut sehr aufmerksam. Überhaupt erkenne ich da meinen Hund. Der nette Trainingsleiter im Schutzanzug mit Schutzarm hat Spaß und lehrt die Hunde spielerisch den Angreifer zu stellen. Wir sind weit entfernt davon, dass sowas denkbar ist. Absolut guter Grundgehorsam ist drin, aber wir haben eigene Kommandos und verstehen uns oft ohne viele Worte nur mit Handzeichen. Solche Aufgaben, müssen mit klaren Kommandos verbunden sein. Wir lernen aber gerade das Bei Fuß. Es klappt super. Nur nicht mit den Kommandos, die man standardmäßig verwendet. Da habe ich mehr Trainingsbedarf als meine beiden Fellnasen.

 

Adam will den Angreifer auch stellen, sitzt aber brav hinter dem Zaun, wie ein Junge, der später mal Rennfahrer werden möchte. Er macht große Augen, wimmert leise und aufgeregt und will auch in den Arm beißen. Er will auch die Beute wegtragen dürfen. Hanga sitzt mit dem Gesicht abgewandt und begutachtet die anderen Hundehalter, die alle Leckerlies dabei haben. So hat jeder seine Beschäftigung ;-)

 

Die größte Schwierigkeit überhaupt ist ablegen. Haha MEINE HUNDE DOCH NICHT. Schonmal ne Frechheit nicht zusammen auf dem Platz zu sein, sondern einzeln trainiert zu werden. Hanga stirbt jedes Mal einen wirklich eleganten Heldentod als Dramaqueen, wenn sie zusehen muss wie Frauchen und Adam üben gehen. Nur 15 Minuten. Für mehr reicht unsere Konzentration eh nicht.

 

Adam weint wie ein kleines Mädchen, wenn er auf Hanga warten muss, die dank Leckerlies schneller und lernfähiger ist als er. Sie lässt sich eben nicht so schnell ablenken und findet essen immer noch besser als alles andere.

 

Ich habe beschlossen das nun öfter zu tun. Nicht weil wir große Prüfungen machen wollen, sondern weil es den beiden gut tut, einmal wöchentlich nicht aufeinander zu hängen und rumzugämmeln. So kann ich besser auf Einzelheiten eingehen. Wir gucken mal wo das hinführt. Bis die Tage.

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