Jagd den Jägern

Jäger ohne Namen
Jäger ohne Namen

Bestandspflege ist wichtig und wertvoll. Jäger sind nicht alle schlechte Menschen. Jäger, die Katzen und Hunde jagen allerdings schon.

 

Erst heute wurde ich wieder konfrontiert mit einem nicht einmal einjähirigen Doggenkind, was vom Jäger erschossen wurde. Einfach so. Diese Selbstjustiz muss endlich ein Ende haben. Ich habe es so satt, dass diese selbst ernannten Götter des Waldes damit durchkommen. Es gibt Gesetze. Offensichtlich aber niemanden der laut genug aufsteht. Ich denke strategisch auf einer professionellen Kampagne herum, die nicht ohne Folgen bleiben wird. So kann und darf das nicht bleiben.

 

Es ist nun einmal so, dass Hunde als Beutegreifer gelten und Spaß am Fährtenlesen und hetzen haben. Kontrollierter Freilauf muss aber unbedingt möglich sein, ohne der Willkür einzelner Straftäter ausgeliefert zu sein, die sich als Jäger verkleiden. Jeder Strafzettel wird mehr geahndet. Unfassbar wie grausam und eiskalt friedliche Haustiere niedergemetzelt werden. Alles unter Berufung auf das Jagdrecht. In dem ist aber ganz eindeutig geregelt was erlaubt ist und was nicht!

 

Wesentliche Bestimmungen des Jagdrechtes stammen aus dem Reichsjagdgesetz von 1934, die letzte größere Novellierung aus dem Jahr 1977.

Die jetzige Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vom 15. Oktober 2002 verpflichtet, eine grundlegende Nove
llierung des Bundesjagdgesetzes noch in dieser Regierungsperiode durchzuführen.

Zitat:

„Wir werden das Jagdrecht unter Berücksichtigung einer naturnahen Waldbewirtschaftung und unter Tierschutzaspekten novellieren.“

Der Referentenentwurf liegt seit August 2004 vor. Im § 19 ist ein generelles Verbot des Tötens von Hunden und Katzen im Rahmen der Jagdausübung festgeschrieben.

Nach § 1 S. 2 Tierschutzgesetz (TierSchG) darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Der größtmögliche Schaden für ein Tier ist der Tod, der Abschuss.

Nach § 4 (1) TierSchG darf ein Wirbeltier nur unter B
etäubung oder sonst….. nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ausnahme ist unter anderem die Tötung eines Wirbeltieres im Rahmen der waidgerechten Jagdausübung.

Diese Ausnahme greift in einer Vielzahl von Fällen nicht, da Hunde und Katzen nicht zu den jagdbaren Tierarten des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) gehören.

 

 Die Initiative Jagdgefährdeter Haustiere (IJH) wurde 1988 als Zusammenschluss Jagdgeschädigter Tierhalter gegründet, deren Haustiere - vom Kaninchen, über Hund, Katze bis hin zum Pferd - durch Jäger und deren jagdliche Ausübung verletzt, verstümmelt und getötet wurden.

Die IJH sammelt und dokumentiert Fälle, berät die Betroffenen und hilft ihnen bei den juristischen Verfahren. Denn: „Die Hinrichtung und Enteignung eines liebgewordenen Hausgenossen ist ein unwürdiger, unhaltbarer Zustand in einem Rechtsstaat.“

 

Gott sei Dank sind meine beiden bisher unverseht. Das soll auch so bleiben! Vorsorge ist besser als Nachsorge. An genau dieser Stelle werde ich ansetzen und Bewegung hinein bringen! 

 

Sobald es mir gestattet ist werde ich den Fall von heute mit Bild und Daten untermauern.

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