far to long of consequences

Snatch und seine Halterin Carmen
Snatch und seine Halterin Carmen

 

Lange habe ich überlegt.

Recherchiert.

Nachgedacht.

Informationen gesammelt.

Strategisch abgewogen.

 

Es ist Zeit, dass sich etwas ändert. Der Tod von Snatch und die Begleitumstände haben mich sehr beschäftigt. Das tun sie immernoch. Mehr verborgen als öffentlich. Nun ist es aber Zeit öffentlich zu werden.

 

Snacht war 11 Monate. Geliebt. Groß. Tapsig und verspielt. Die Besitzer haben im hohen Norden einen Hof mit Pferden. Weideland und einen angrenzenden Wald. Und sie haben Jäger als beinah Nachbarn. Einen speziellen. Dieser hat Snatch erschossen. Wilderei war die Argumentation.

 

Der Hund ist zur Autopsie, weil einiges darauf hindeutet, dass er willkürlich erschossen wurde. Erst mit einem Bauchschuss, der nicht tödlich war und dann mit einem aufgesetzten Schuss.

 

5 km weiter verscharrt. Auf Nachfrage der Betroffenen Halter galt der Schuss, den man hörte, einem Reh. Gelogen. Wissentlich betrogen. Der Hund 5 km weiter verscharrt. Mit Halsband und Plakette.

 

Neben der moralischen Verwerflichkeit sind auch massive Verstöße gegen das Jagdgesetz erfolgt. Meldepflicht. Entsorgungspflicht. Dieser Jäger hat einen Shitstorm der besonderen Art auf sich gezogen. Ich habe wenig Mitleid. Ein Gesicht kann man nur verlieren oder wahren, wenn man es zeigt. Verschiedene Zeitungen berichteten darüber. Ich setze die Abschnitte hier als Dokument hinein.

 

Zeitungen dürfen keine vollen Namen nennen. Sie schildern das Geschehen auch nur eingeschränkt. Es ist so viel mehr Tragödie darin.

 

Wenn ein Auto falsch parkt, kommt niemand auf die Idee dieses mit Dynamit wegzubomben. Es wird schlimmstenfalls eine höhere Instanz eingeschaltet und die Abschleppung veranlasst. In der Regel bekommt der Halter seinen Wagen unversehrt wieder. Ein Hund wird einfach erschossen. Im Ermessen eines Jäges, der aus offensichtlich niederen Beweggründen handelte. Keine aufrichtige und ehrliche Handlung muss vertuscht werden.

 

So traurig der Fall ist, so gibt er doch die Chance das Jagdrecht zu verändern. Diese Willkür muss ein Ende haben. Fenster einwerfen und Ohrfeigen sind verständlich, aber nicht hilfreich.

 

Hier nun ein konkreter Vorschlag: Bitte richtet ein Schreiben/eine Email an den Kreisjägermeister.  

 

Im Kreis Plön ist seit 1. April 2004 Jan-Wilhelm Hammerschmidt aus Depenau als Kreisjägermeister tätig.

Jan-Wilhelm Hammerschmidt
Depenau 15
24601 Stolpe
Tel. 04326 / 28 93 83
Fax 04326 / 28 93 84
E-mail:
jan-wilhelm.hammerschmidt@gmx.de

Stellvertretender Kreisjägermeister:
Jens Nohrden
Dorfstraße 2
24625 Großharrie
Tel. 04394 / 1033

 


Darüber hinaus ist hier eine Petition, die genutzt werden soll, um eine Novellierung des Gesetztes vornehmen zu lassen. Massgeblicher Schwerpunkt ist der Eingriff in die Besitzrechte, das zwingende Einschalten einer höheren Instanz, die Abmahnung von fahrlässigen Hundehaltern, bevor eine Freigabe zum Abschuss erfolgen kann, sowie ein angemessenes Strafmaß für Jäger, die willkürlich und eigenmächtig in die Besitzrechte der Hundehalter eingreifen.

 

PETITION  PETITION  PETITION

 

Bitte teilt das Anliegen. Snatchs Tod soll nicht sinnlos vergessen werden.

 

Hund Snatch in Boksee erschossen
Zeitungsartikel
Hund-Snatch-in-Boksee-erschossen.pdf
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Warum musste Snatch sterben?
Zeitungsartikel
Warum-musste Snatch-sterben.pdf
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Jäger erschiesst Snatch - Bild Teil 2
Zeitungsartikel
jaeger-erschiesst-snatch2.pdf
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Jäger erschiesst Snatch Bild
Zeitungsartikel
jaeger-erschiesst-snatch.pdf
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