Ehrlichien

 

Ehrlichien werden von Zecken übertragen. Nach der Infektion siedeln sich die Erreger in den Blutzellen an. Wer seinen Hund schützen will, ist mit einer Zeckenprophylaxe gut beraten.

Die Ehrlichiose tritt in zwei Phasen auf. Zunächst verursacht die Erkrankung hohes Fieber, die Hunde fühlen sich matt und sind appetitlos. Im Gegensatz dazu treten in der zweiten Phase keine Beschwerden auf. Diese symptomfreie Zeit kann oft mehrere Jahre andauern. Erst wenn das Immunsystem schwächer wird, treten erneut Krankheitszeichen auf: Der Hund verliert stark an Gewicht und entwickelt möglicherweise Gangstörungen, da es zu Einblutungen in die Gelenke kommt. Ebenso treten Blutungen der Haut und Schleimhaut auf.

Ob sich Vierbeiner infiziert haben, ist oft schwer zu sagen. Die Beschwerden sind häufig sehr unspezifisch und treten oft erst nach Wochen oder Jahren auf. Wer sicher gehen will, lässt das Blut seines Hundes untersuchen, um mögliche Infektionen auszuschließen.

 

Die Therapie erfolgt durch Antibiotika wie Doxycyclin, Tetracyclin und Oxytetracyclin über zwei Wochen. Seropositive Tiere sollten isoliert werden.

 

Eine Verhütung kann durch regelmäßige Kontrolle und sofortige Entfernung von Zecken bzw. durch den Einsatz von zeckenabwehrenden Wirkstoffen (z. B. Permethrin) erfolgen.